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Ute Vogt: Rassismus in Fußballstadien konsequent unterbinden

Bundespolitik

Nach den beleidigenden und rassistischen Äußerungen gegen Fußball Nationalspieler Gerald Asamoah im Pokalspiel FC Schalke 04 gegen die Amateure des Hansa Rostock erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD, Ute Vogt:
Rassismus hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.

Die Verantwortlichen von Hansa Rostock und des DFB müssen deutlich machen:
Rassismus hat auch nichts im Sport suchen, der zudem für sich "Fairplay" in Anspruch nimmt. Es kann nicht sein, dass sich zur Weltmeisterschaft noch alle an den Händen fassten und sich gegen Diskriminierung und Rassismus aussprachen und jetzt wieder dumpfe Parolen und Beleidigungen durch die Stadien hallen.

Der DFB hat Anfang September mit der Umsetzung der FIFA Anti-Diskriminierungsrichtlinie den richtigen Schritt unternommen. Endlich existieren Regelungen, die es den Verantwortlichen möglich machen, effektiv und konsequent auf solche Vorfälle zu reagieren.

Noch wichtiger ist aber eine wirkungsvolle und nachhaltige Fanarbeit,die den Fairplay-Gedanken des Sports weit in die Fangemeinde hineinträgt. Diejenigen, die sich nicht daran halten, müssen durch Hausverbote -wenn nötig lebenslang - aus den Stadien verschwinden.

Ich würde mich freuen, wenn Gerald Asamoah, der am 7. Oktober im deutschen Nationaltrikot gegen Georgien im Ostseestadion antreten wird, auch in Rostock von den Fans deutlich gezeigt bekommt, dass es für ihn ein Heimspiel ist. Die Fans sind jetzt gefordert, sich offensiv gegen jede Form von Rassismus zu stellen.

 
 

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