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SPD Bretten

Brettener SPD-Fraktion auf Sommertour. Besuch des Asylbewerberheims an der Schießmauer

Kommunalpolitik

Beim Besuch des Asylbewerberheims an der Schießmauer traf die SPD-Fraktion Bretten auf fröhlich spielende Kinder im Hof, die in gutem Deutsch interessierte Fragen stellten.

Die Integration der Kinder klappt sehr gut, sie sind zwar noch nicht ganz 9 Monate in Deutschland, besuchen aber den Kindergarten oder die Schule und haben schon sehr viel gelernt. Mit dieser Aussage  wurde die SPD-Fraktion von Herrn Bolek, dem verantwortlichen Vertreter des Landratsamtes und von seinem Kollegen Herrn Kremser begrüßt. Immer vor Ort  nimmt Herr Kremser als Sozialarbeiter die Betreuung der Bewohner wahr und nimmt sich ihrer Sorgen und Nöte, auch Ängste an. Nur so ist  ein friedliches Zusammenleben der hier auf engsten Raum lebenden Menschen möglich. Unterstützt wird er vom Hausmeister Herrn Bieringer, der auch  vor Ort ist. Er erklärte beim Rundgang, dass die Sicherheit der Bewohner gewährleistet sein muss. Vor allem der Brandschutz und die Fluchtwege sind wichtige Kriterien für die Freigabe der Unterkünfte. Die SPD-Fraktion stellte bei der Besichtigung des Hauses 1 fest, alle Zimmer, die spartanisch und sehr einfach eingerichtet sind, waren in einem sauberen Zustand. Auch die Bewohner machten einen sehr guten und auch gepflegten Eindruck auf die Besucher. Das Bad ist einfach mit 2 Waschbecken einer Toilette und einer Dusche ausgestattet, ein separates WC ist ebenfalls vorhanden. Die Küche ist mit 2 Elektroherden mit Backöfen ausgestattet. Alles war sauber.In dieser Wohneinheit leben 10 Personen, Familien und Einzelpersonen. Alles war sauber. Für Sauberkeit und Pflege sind die Bewohner selbst verantwortlich. Bedauerlich ist, dass zwei Zimmer nicht belegt werden können,  da die Fenster jeweils im 1. und 2.Stock als notwendiger 2. Fluchtweg zur Feuertreppe dienen.

Die vorübergehende Unterbringung von weiteren 40 Neuankömmlingen an der Schießmauer im Haus 2 wird im Augenblick vorbereitet. Wir werden diese Herausforderung bewältigen. Da waren sich die Mitarbeiter einig.

Die Fraktion hat einen sehr positiven Eindruck gewonnen und die kursierenden Gerüchte, was den Zustand und die Sauberkeit der Unterkünfte betrifft, sind einfach falsch. Wir werden die weitere Unterbringung der Menschen aus den Krisengebieten auch in der zur Zeit im Bau befindlichen Räumlichkeiten weiter beobachten und begleiten. 

 
 

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