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SPD Bretten

Veränderung braucht Verlässlichkeit

Kommunalpolitik

Für diese Aussagen stehen die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD.
Wir wissen, dass Veränderungen im Umfeld der Bürger Ängste und Befindlichkeiten hervorrufen. Wir nehmen diese Sorgen ernst, sehen unsere Entscheidungen aber immer dem Allgemeinwohl verpflichtet.
Für die SPD ist Bretten eine Stadt. Wir wollen die Diskussion um Kernstadt und Stadtteile aufbrechen. Jedes Stadtgebiet hat gleichwertige Interessen. Dringlich- und Notwendigkeit bestimmen die Umsetzung von Maßnahmen. Vorrangig ist für uns dabei der Erhalt einer intakten Infrastruktur in den Stadtteilen. Kindergarten, Grundschulen, Vereine und Ortsverwaltungen sind für uns die Eckpfeiler des örtlichen Charakters. Um dies auch in den kleineren Stadtteilen zu erhalten, müssen dort auch weitere Baugebiete ausgewiesen werden.

Dazu sind sichere kommunale Finanzen und sparsamste Haushaltsführung oberste Pflicht. Wünsche und seien sie auch noch so klein müssen auf den Prüfstand.
Wir stehen aber auch dafür, dass die Stadt sich in Krisenzeiten progressiv verhalten, rentierliche Schulden sorgsam bedenken und zur Belebung der Wirtschaft einsetzten muss.

Sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze bedingen die Erschließung neuer Gewerbeflächen. Nur dadurch können wir mit der industriellen Veränderung Schritt halten.
Beim heutigen hohen Grad an Automation ist für den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen eine ungleich größere ebenerdige Fläche notwendig.
Unsere Industrie- und Gewerbegebiete sind ausgebucht. Die Nutzung von Industriebrachen kann hier nur vorübergehende Entlastung bringen.
Wir sehen den Bereich „Hetzenbaumhöfe“ als mögliche Ergänzung zum Industriegebiet Gölshausen und als Verbindung zu den kommunalen Gewerbegebieten in Knittlingen und Oberderdingen.

Für sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze ist es auch notwendig im Bereich der „Altstadt“ Strukturverbesserungen umzusetzen.
Die Erschließung des Areals „Sporgasse“ und den notwendigen Bau einer Tiefgarage sehen wir seit Jahrzehnten schon als einzige Möglichkeit, diesen Bereich aufzuwerten und positive Anreize für den Innenbereich zu setzen. Wir kämpfen dafür und wackeln nicht dabei.
Der Bereich zwischen Hebelschule und Melanchthongymnasium muss dringend vom Durchfahrverkehr entlastet werden. Kreisel und Unterführung zum Anschluss an das Sporgassenareal sind für die SPD die einzig schlüssige Maßnahme.
Die SPD steht für ein städtisches Flächenmanagement im Bereich der „Altstadt“. Nur dadurch sehen wir die Möglichkeit, die Struktur des Einzelhandels zu verbessern.

Die Mobilität der Menschen und gleichzeitig der Wunsch im eigenen Umfeld von den Auswirkungen möglichst nicht belastet zu werden, ist eine weitere Herausforderung der Kommunalpolitik.

Auch hier sieht sich die SPD nur dem Allgemeinwohl verpflichtet. Die Lasten müssen auf alle Bürger gleichermaßen verteilt werden.
Wir sehen die Verkehrsberuhigung in der Innenstadt durch die Einführung von Einbahnstrassen Regelungen als erste Pflicht. Die Pforzheimer Straße muss bis zur Fertigstellung der Maßnahmen am Areal „Sporgasse“ als Einbahnstraße geöffnet werden.

Die Verkehrzählungen der letzten Jahre haben immer wieder bestätigt, dass sich der Großteil des Straßenverkehrs in der Kernstadt verteilt. Der Ziel und Quellverkehr durchdringt von allen Himmelsrichtungen die Kernstadt und führt zu Stau und zusätzlichen Belastungen der Umwelt. Deshalb müssen vorrangig die Bundes- und Landesstraßen aus der Innenstadt herausgenommen werden.
Die SPD sieht im Bau einer Süd-Tangente vom Diedelsheimer Dreieck bis Knittlingen die einzige Möglichkeit zur Reduzierung der Belastung für die Innenstadt.
Die Belastungen des steigenden Straßenverkehrs haben sich auch auf den Zustand der Straßen in allen Stadtteilen ausgewirkt. Hier müssen Maßnahmen zur Unter-/ Erhaltung zwingend durchgeführt werden.

Bretten als „soziale Stadt“ ist auf Drängen der SPD vorbildlich in Bezug auf die Förderung von Schulsozialarbeit, Kindertagesstätten und Ganztagesschulen.
Die SPD sieht auch in Zukunft hier vordringlichen Handlungsbedarf und wird verfügbare Mittel vorrangig dafür einsetzen.

Sozial und innovativ sind die Pläne der SPD in Bezug auf die Nutzung des Areals “Fibron“. Dort soll eine Neubebauung verwirklicht werden, die eine „Generationenbrücke“ zum Ziel hat. Dafür sollen über einer Geschäftszeile, in mehreren getrennten Baukörpern, fußläufig, ohne Straßenverkehr, junge Familien und Senioren neben- und miteinander Leben können.
Soziale Stadt ist für die SPD auch gleichbedeutend mit der Erhaltung von Jugendmusikschule, Vereinshaus und einer bedarfsorientierten Vereinsförderung. Kulturelle und sportliche Jugendarbeit sind Stützpfeiler unserer Gesellschaft und von erheblicher Nachhaltigkeit für die Gemeinschaft.

Soziale Stadt bedeutet auch lebendige Grünflächen und Naherholung vor der Haustüre.
Die SPD unterstützt die die Pflege der Landschaft durch die Eigentümer bzw. Bewirtschafter. Wir sehen in der Bewerbung der Stadt für die Landesgartenschau eine Aufwertung für Stadt und Umland.

 
 

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